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Zylinderkopfdichtung D7F 3 (oder B?) 700, km-Stand 119 Tkm
#1
Hallo Twingogemeinde,
gestern am Morgen habe ich den Twingo gestartet um meine reparierte Uhr beim Uhrmacher abzuholen. An der Ausfahrt vom Grundstück auf die Straße habe ich trotz Rückenwind wegen des Verkehres kurz halten müssen. Dabei überholte mich plötzlich eine weiße Dampfwolke trotz +7° Außentemperatur. Nichts weiter nachgedacht und weitergefahren. Nach der Rückkehr den Twingo in seiner Garage abgestellt. Eine halbe Stunde später begab ich mich wieder in die Garage und habe nun einen starken chemischen Geruch bemerkt, den ich aber nicht schildern kann.
Nun habe ich getestet. 0,7 Ltr. Kühlflüssigkeit haben ihm gefehlt. Motor im Standgas laufen gelassen, bis die Heizungsdüsen richtig warm geblasen haben. Keine Luftblasenbildung im Vorratsbehälter erkennbar. Beim Gas geben deutlicher weißer Dampf aus dem Auspuff und wieder chemische Gerüche.
Meine Frage an Euch Experten. Ist es besser, den Motor im Fahrzeug drin zu behalten und zu reparieren oder besser einen gebrauchten Motor einzuwechseln? Dabei könnte die Kupplung überprüft werden.
Ich habe den Twingo von einer Werkstatt im Januar 2012 gekauft mit 38.000 km. Der Vorbesitzer sei ein behinderter Rentner gewesen. Der km-Stand damals war nachvollziehbar 38.000 km. Ich hatte damals 4 Tankfüllungen gebraucht, damit der Twingo seine übliche Leistung und seinen üblichen Spritverbrauch erreicht hat. Seither wurde er weder in der Geschwindigkeit strapaziert noch in der Zuladung.
Lohnt es sich, den Motor im eingebauten Zustand zu reparieren oder meint Ihr, es wäre optimaler, den Motor gleich zu wechseln gegen einen mit vergleichbaren km-Stand?
Ich und wir würden den Twingo schon gern noch lange nutzen wollen, aber eben nicht zu jedem Aufwand. Der Twingo I ist uns sehr ans Herz gewachsen.
C06 7/1998 D7F
Laguna I Ph. 2 2.0 16V F4R 11/1999
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#2
Mal anders gefragt: Wann hat der zuletzt eine neue Wasserpumpe bekommen?
Oder Zahnriemen?
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#3
Also der Zahnriemen muss eh runter wenn die Zylinderkopfdichtung gemacht wird...neuer Zahnriemen ..neue Wasserpumpe ( wenn das Herz gerade frei liegt macht man die gleich mit ) lohnt sich alle mal wenn der rest des Autos tip top ist...weis ja nicht ob du das alles selber machen kannst..oder einen Schrauber hast..aber Kosten wird das schon so um 1000 in einer freien ...ich habe am Twingo2 1200 bei Renault bezahlt...fûr Zahnriemen..Wasserpumpe..Zylinderkopf Planen..Dichtung..neue Kopf Schrauben..Kühlmittel..Arbeitszeit und Leihauto
Clio IV Spritmonitor.de

Twingo II Spritmonitor.de
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#4
Hallo Radiomann,
Pumpe und Zahnriemen zuletzt 10.08.2013 von mir.

.
C06 7/1998 D7F
Laguna I Ph. 2 2.0 16V F4R 11/1999
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#5
Naja, dann weißt du auch was jetzt fällig sein könnte.
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#6
Ich meine nun, es wäre wohl die effektivste Lösung, einen gebrauchten Motor mit etwa 100 Tkm einzubauen. Angeboten wird der Motor D7F 700 ohne Anbauteile mit 40 und mit 43 kW. Sind das verschiedene Motoren oder kommt der Leistungsunterschied nur durch die angebauten Baugruppen zustande?
Wieder ein anderer bietet einen Motor als D7F 700/701/702/703 und 704 an. Könnte ich also alle verwenden wenn ich alle Anbauteile vom vorhandenen nutze?
C06 7/1998 D7F
Laguna I Ph. 2 2.0 16V F4R 11/1999
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#7
Warum soll der Motor kaputt sein?
Mache doch ersteinmal ne korrekte Diagnose.
Ich hätte hier nen Rentnermotor mit unter 10.000km und gemachtem Zahnriemen und WAPU, BJ 98 Phase 1, da passt alles.
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#8
Ich wurde von einer (eigenen) Dampfwolke überholt, was noch nie vorkam. Nach der Rückkehr war starker Chemiegeruch in der Garage, wo ich den warmen Twingo zuvor abgestellt hatte. Außer dem Twingo sind nur noch 8 Sommerräder, eine Tischtennisplatte und eine Modellbahnplatte in dieser Garage. Was sollte da so chemisch gestunken haben? Daher mein Verdacht auf verdampftes Kühlwasser, also Kopfdichtung. Dann noch ein Mangel an Kühlwasser ...
Kerzenbilder sind alle vier identisch und "sehr gut". Kompressionsmessung habe ich in zwei Durchgängen gemacht. Alle Zylinder offen und Einspritzleiste abgesteckt. Erste Messreihe 10,5/10,0/8,5/8,0. Dabei habe ich alle Zylinder mindestens zweimal gemessen. Zweite Messreihe 8,5/8,5/8,0/8,5.
Ich vermute, die Anlassversuche haben zu einer Trocknung der Zylinder geführt, sodass daher die Messwerte immer niedriger wurden.
Da hilft wohl nur weiterfahren und weiter beobachten ?
C06 7/1998 D7F
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#9
Als geübter Selbermacher nimmst du zuerst einmal Geruchsproben von allen deinen Betriebsmittel im Auto.
Mit chemischen Geruch kann ich nichts anfangen.*
Bei Öl, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit ist das leicht, beim Getriebeöl etwas schwerer.
Deckel ab und den Rüssel reingesteckt.
Ich rate dir ebenfalls ein paar tropfen als Probe zu ziehen und auf einer Blechplatte zu verdampfen.
Das riecht nämlich anders als kalt.
Ich gehe von keinem Motorschaden aus.

* Du weißt auch wie verbranntes PVC stinkt?
Schau dass dein Pluskabel nicht gegen das Montageblech des Motorsteuergerätes kommt.
Dann raucht nämlich das Minuskabel ab.
Bitte Bilder vom Pluspol.
Unbedingt.
Du musst dich nicht schämen.
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#10
(11.03.2019, 12:35)Fred58 schrieb: Kerzenbilder sind alle vier identisch und "sehr gut". Kompressionsmessung habe ich in zwei Durchgängen gemacht. Alle Zylinder offen und Einspritzleiste abgesteckt. Erste Messreihe 10,5/10,0/8,5/8,0. Dabei habe ich alle Zylinder mindestens zweimal gemessen. Zweite Messreihe 8,5/8,5/8,0/8,5.
Ich vermute, die Anlassversuche haben zu einer Trocknung der Zylinder geführt, sodass daher die Messwerte immer niedriger wurden.
Da hilft wohl nur weiterfahren und weiter beobachten ?

Die Kompressionsmessung soll theoretisch immer am "warmen" Motor gemacht werden. Da ich aus eigner Erfahrung weiß, dass das in der Praxis deutlich schwieriger ist, als es sich anhört und der Motor auch schon deutlich abgekühlt ist bis man den ganzen Kram runter hat und an den Kerzenschächten ist, habe ich mir für meine Motoren die Werte im kalten Zustand aufgeschrieben, sodass ich im Bedarfsfall die Differenzen zu meinen "Normwerten" bestimmen kann.
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#11
Ja, da werde ich mal Gerüche suchen. Wie verschmorte Kabel und durchgebrannte Motoren riechen, dass weiß ich
. Auch eine heiß gelaufene Bremse war es nicht. Aber ich kann den Geruch nicht beschreiben, daher tippte ich auf eine unbekannte chemische Reaktion ... . Kühlmittel hatte ich eben noch nie verbrannt. Ich werde dann fahren und danach wieder riechen.
Batterie und Blechwand habe ich mit einer PVC-Platte getrennt. Das sollte so klappen und war schon fast immer so.

[Bild: twingo-11140249-895.jpg]

[Bild: twingo-11141527-SZ3.jpg]
C06 7/1998 D7F
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#12
Dein Minuskabel ist nicht verschmort, gut.
Aber die Trennplatte zwischen Batterie und MSG Halteblech ist ja wirklich erforderlich und nicht nur Luxus.
Die Originalbatterien sind imho eine ganze Ecke höher als das was da momentan verbaut ist.
Auch dir sage ich es nochmal, schließe einen schlauch an die Batterientlüftung an.
Das führt sonst zu Hammel.
Der Entlüftungsschlauch war bei Phase1 keine Serie weil die werksseitig verbaute Batterien die Entlüftung nach oben hatten.
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#13
Ist das ein Blech,was das Pluskabel wegdrückt.
Über Motoröl Farbe,Stand,habt ihr noch nicht gesprochen.
Auch ob Kühlwasser stetig abnimmt.
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#14
Ja, ein Plasik"blech".
Hat er doch geschrieben.
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#15
Bei mir war es Zylinder 3 ....aber wenn dort zb..wie es bei mir war sich wasser im brennraum sammelt ...müsste er bei starten am nächsten tag muckern und unrund laufen...was auch das erleuchten der mil lampe zu folge hätte
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