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Diamantdent Zahnklinik in Ungarn
#16
Das kann ich nicht widerlegen mangels Erfahrung mit der GKV. Aber es gibt auch sehr gute Zahnzusatzversicherungen, die auch jedem gesetzlich Versicherten offen stehen. Für rund 20 - 30 Euro im Monat erreichst du dann den Status eines Privatpatienten - in Deutschland.
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#17
Die ungarischen Ärzte und Klinken sind Privatinstitute. Man kann da nicht hingehen und auf Karte mal kurz bohren lassen. Notbehandlungen mögen anders gehandhabt werden. Behandelt wird dort nur gegen cash. Die Rechnung reichst du dann ein und bekommst den erstattungsfähigen Anteil überwiesen.
Deswegen lohnt sich zB eine normale weiße Füllung nicht, da zahlst du locker bis 35€ drauf, weil die KK nur eine deutsche Amalgamfüllung gemäß Kassenzahnarztknebelvertag erstattet, und das sind glaube ich 13€.
Sparen kann man alllerdings erheblich bei Implantaten, Kronen, Brücken usw.
Grob gesagt liegt da die Ersparnis bei 50%.
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#18
Nochmals, ich ziehe das keineswegs in Zweifel, betone aber ebenfalls nochmals, dass mich meine Krankenversicherung kaum mehr als 170,-- / Monat kostet (ebensoviel mein Arbeitgeber) und dafür so gut wie alles in voller Höhe übernimmt ... das hätte ich nicht mal, wenn ich freiwillig bei der AOK oder sonstwo versichert wäre und den Maximalbeitrag zahlen würde (das wären für mich und meinen AG je 305,-- im Monat)
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#19
Sei froh, dass du zu annehmbaren Konditionen privat versichert bist!
Allerdings sind glaube ich weit über 80% gesetzlich versichert und die trifft es unter Umständen absolut unbezahlbar bei einer Gebisssanierung. Unschöne oder schrottige Zähne sind auch eine sozial und seelisch sehr belastende Angelegenheit.
Der Zahntourismus ist sicherlich nicht für PKV-Versicherte gedacht. Vor ich nach Ungarn gefahren bin, habe ich mich natürlich etwas schlau gemacht. Wenn du dann liest, dass ein Mann schreibt, dass sein Schweizer Zahnarzt von ihm CHF 45.000 haben wollte , um seine Zähne zu sanieren und zu verschönern, dann versteht man einmal mehr, warum in Ungarn der Rubel rollt. Wie schon oben geschrieben, zahlen die meisten Kassen zB in Österreich für Kronen garnix: Pro Keramikkrone darfst du beim Onkel Doktor dann 800 Euronen abliefern. Bei DiamantDent sind es nur 340.
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#20
Mit der Privat/Kassenversicherung hast du Recht.
Wird Zeit dass es die PKV nur noch als Zusatzversicherung gibt.
Der Ausstieg gerade der gut verdienenden Patienten aus dem Solidaritätssystem Krankenversicherung ist ein Skandal.

In meinem Fall ist es ein Glück dass ich mit meinem Zahnarzt befreundet bin.
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
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#21
@Broadcasttechniker
Warum sollte die PKV abgeschafft werden und warum ist das ein Skandal ? (aus dir wird doch nicht der Neid sprechen) Wink
Viele Arztpraxen würde es gar nicht mehr geben ohne PKV-Versicherte (meine Versicherung bezahlt das 2,3 bis 3,5fache für die selbe Leistung als die GKV) und im Übrigen verstehe ich unter Solidarsystem vermutlich etwas anderes als du.
Warum sollte ich doppelt so hohe Beiträge zahlen für eine Versicherung, die ihren Namen nicht verdient. Solidarsystem heißt m. E. nicht, dass ein Drittel riesige Beiträge zahlt und zwei Drittel für fast lau dieselben Leistungen bekommen wie die echten Zahler. Es ist nun mal so, dass es Leute gibt, die mehr verdienen als andere.
Damit will ich aber keinesfalls sagen (und das betone ich ausdrücklich), dass der Niedriglohnsektor in Ordnung ist, jeder sollte mindestens so viel für seine Arbeit bekommen, dass er ein menschenwürdiges Leben führen kann. Aber auch wenn das wäre, würde es immer noch genügend Leute geben, die eben mehr verdienen.
Und falls hier jemand glauben sollte, dass mein Jahresgehalt 6stellig ist - davon bin ich weit entfernt.
Außerdem - und das nur als wertfreie Anmerkung - bezahle ich vermutlich mehr Steuern im Jahr, als viele verdienen, das ist doch wohl auch ein Beitrag zum "Solidarsystem", auf das du anscheinend so viel Wert legst. Ich zahle aber genauso viel Spritsteuer oder Tabaksteuer an das "Solidarsystem" Staat....

(24.10.2012, 12:24)9eor9 schrieb: Sei froh, dass du zu annehmbaren Konditionen privat versichert bist!
Allerdings sind glaube ich weit über 80% gesetzlich versichert und die trifft es unter Umständen absolut unbezahlbar bei einer Gebisssanierung. Unschöne oder schrottige Zähne sind auch eine sozial und seelisch sehr belastende Angelegenheit.
Stimmt, aber es gibt auch billigere Zähne, es muss keine Keramik sein. Sorry, es nun mal so, dass nicht jeder ein 100.000 Euro-Auto fahren kann. Und es ist immer noch besser, saubere einwandfreie Zähne zu haben - erstmal egal, aus welchem Material die sind. Und die von dir erwähnten Keramikkronen zu je 800,-- Euro, das ist viel, aber wenn du den Preis so betonst - meine haben mehr als 1.000 pro Exemplar gekostet...
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#22
(24.10.2012, 15:32)twingotrilogologe schrieb: Stimmt, aber es gibt auch billigere Zähne, es muss keine Keramik sein.

Ja, es gibt auch billigere Zähne - in Ungarn.
Eine Metallkeramikkrone bei DiamantDent kostet 170€.

Im Übrigen halte ich Kronen und Implantate nicht für einen Luxus, sondern für eine angemessene Versorgung.
Der Preis allerdings macht sie zum sozialen Problem.

Es ist schön für dich, dass du Zähne bezahlt bekamst, die über 1000€/Stück gekostet haben. Das ist schnell erreicht, Ein Backenzahnimplantat mit Sinuslift und Keramikkrone kostet schnell mal über 3000€ in Deutschland.
Wann begreifen aber Leute wie du endlich, dass andere Menschen dann nichts mehr zu essen haben, wenn sie die Zuzahlungen zur GKV-Versorgung bezahlen müssen?

800€/Keramikkrone gilt für Österreich. In Österreich ist idR alles teurer als in Deutschland.
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#23
Was meinst du mit "Leute wie ich" ?
Und was soll daran zu begreifen sein ? Ich nehme keinem sein Essen weg, nur weil ich eben besser verdiene als der Durchschnitt. Und wenn die Zuzahlungen der gesetzlich Versicherten immer höher werden, ist das kaum die Schuld der PKVen, sondern eher die der Politik und der GKV selbst, die permanent versicherungsfremde Leistungen bezahlen. Glaubst du wirklich, dass irgendein gesetzlich Versicherter weniger zuzahlen müsste, wenn die Beiträge zur PKV sich verdoppeln würden, oder wenn man die PKV abschaffen würde ? - Würde ich mich wieder gesetzlich versichern müssen, schließe ich eben eine Zusatzversicherung ab und erhalte die gleichen Leistungen wie jetzt - kostet halt etwas zusätzlich, mir täte das nicht im Geringsten weh aber kein einziger gesetzlich Versicherter hätte davon einen Vorteil.
Ich befürchte, dass das hier eine der bekannten Neid-Debatten wird. Ich weiß, dass ich in der Hinsicht privilegiert bin, das macht mir aber gar nichts aus. Mein Gehalt bekomme ich für meine Leistung im Job und wenn viele sehr viel weniger Geld bekommen für ihre Arbeit, ist das nichts, was mit Kopfschmerzen macht. Im Rahmen der Möglichkeiten hat fast jeder die Chance, etwas aus seinem Leben zu machen und eben mehr als zweiMarkfuffzig zu verdienen. Aber den Kopf in den Sand stecken und permanent darüber jammern, wie ungerecht doch das Leben ist - gleichzeitig aber den A.... nicht hoch bekommen und lieber weiterjammern über die bösen Gutverdiener, die ach so schlechten Privatversicherten usw. usw.... Und ich bin auch nicht bereit, irgend einen Faulenzer mit dem Geld zu unterstützen, das ich verdient habe, damit der sich noch ne Kiste Bier mehr in der Woche kaufen kann. PUNKT !!
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#24
Neiddebatte? Nö.

Ich habe den Beitrag über DiamantDent geschrieben, weil er eine gute Ergänzung zur Kassenversorgung in Deutschland aufzeigt. Habenichtse, die den doppelten Festbetrag bekommen, kriegen dortige Keramikkronen bezahlt. Das ist doch was Feines, oder etwa nicht?
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#25
Das soll doch nicht eskalieren, ich habe mich nur etwas geärgert über die Forderung, die PKV abzuschaffen bzw. dass es ein Skandal sei, dass sich Privatversicherte aus dem so genannten Solidarsystem abseilen...
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#26
Das ist ein Skandal.
Als Baldrentner sollte man die Reife haben zu kapieren das dieses System so Mist ist.
Dass du die Vorteile nutzt ist o.K, du bist halt nicht so masochistisch veranlagt wie ich.
Und mal was zum Neid. Ich zahle eben weil ich "blöd" und solidarisch bin den Höchstbetrag als freiwillig Versicherter ein und habe noch nicht mal die Vorteile davon (Familienversicherung).
Als Renter wirst du jedoch wahrscheinlich erfahren dass deine Versicherung nicht so günstig bleibt wie sie es jetzt noch ist.
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#27
Das ist deine Meinung und die akzeptiere ich auch - aber im Gegenzug kann ich zumindest ansatzweise erwarten, dass meine Meinung auch akzeptiert wird.
Und masochistisch bin ich tatsächlich nicht, ich habe jahrelang meine beiden Kinder auch in der PKV mit versichern müssen, weil meine Frau gesetzlich versichert ist und dann keine Familienversicherung möglich ist. Im Übrigen habe ich erst nach fast 25 Höchstbeitrags-Versicherungsjahren bei der AOK das Handtuch geworfen - eben wegen meiner Zahnsanierung. Die AOK hatte die Kostenübernahme nahezu komplett abgelehnt, ich denke doch, dass ich in 25 Jahren ein Vielfaches der damals anfallenden Kosten bezahlt habe - ich muss und will auch solidarisch mir gegenüber sein. Es geht nicht darum, dass ich die Beisserchen nicht hätte selbst bezahlen können - es geht darum, dass genau an der Stelle die viel gepriesene Solidarität verschwunden war - es ist so wie ich bereits gesagt hatte: Ein Drittel der Solidarier löhnt und zwei Drittel kassieren

Und mit blöd hat das nichts zu tun, das ist deine Einstellung, die sich eben von der meinigen unterscheidet. Solidarisch bin ich mit anderen sehr wohl, ich spende an diverse Einrichtungen (aber nur an solche, wo ich den Einsatz meines Geldes direkt verfolgen kann) und verlange dafür noch nicht mal eine Spendenquittung - wenn ich was gebe, dann gebe ich das und es soll und wird nicht der Steuerzahler mit ins Boot genommen. Und was als Rentner in einigen Jahren sein wird, darüber mache ich mir heute noch keine Gedanken.
Ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass das vorherrschende System gut sei, als Einzelner kann ich es jedoch nicht verändern und daher mache ich das, was wohl nahezu alle machen - ich nutze die Vorteile des herrschenden Systems - wenn dabei irgendwas verwerflich sein sollte, nun, dann ist es eben verwerflich - damit kann ich gut leben.
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#28
Dass die starken die schwachen subventionieren, das ist eben das Solidaritätsprinzip.
Pervers ist dass man sich dem ab einem bestimmten Einkommen entziehen kann, das gehört geändert.
Ich verurteile niemanden der das tut solange er dann auch in der PKV bleibt.
Über diverse Schlupflöcher versuchen viele gegen Ende des Erwerbslebens wieder in die gesetzliche zu kommen und fallen dieser dann als alte und gebrechliche Patienten zur Last ohne vorher entsprechend dafür gezahlt zu haben.

Zum Esszimmer (Gebiss).
Da habe ich es in Grenzen selber im Griff ob es gesund bleibt oder saniert werden muss.
Allerdings fällt es schwer jungen Menschen klar zu machen wie wichtig ein sorgsamer Umgang mit den Zähnen ist.
Das merken die dann erst wenn es zu spät ist. Da nehme ich mich nicht von aus.
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#29
Natürlich werde ich in der PKV bleiben, ich habe keineswegs vor, wieder in die GKV zu wechseln, auch als Rentner nicht.
Was den Wechsel in die PKV angeht, stimme ich ich dir nur zu, wenn es um die Kombination geht:

Gutverdienend (vielfach selbstständig), jung und gesund ===> ab in die PKV
Als Ruheständler sehr viel weniger Einkommen, mit irgendwelchen Tricks kurz vorher Einkommen herunterrechnen ===> zurück in die GKV

Das geht nicht und das verurteile ich ebenso wie du.

Was die Beißerchen angeht, auch Zustimmung - aber selbst bei bester Pflege gehen die Dinger bei vielen Leuten nun mal kaputt, der eine hat sein Leben lang gute Zähne, der andere eben nicht - bei gleichem Pflegeaufwand. Und wenn ein junger Mensch so dämlich ist, sein Gebiss aus Faulheit/Bequemlichkeit/was-auch-immer verrotten zu lassen, dann ist es nur recht und billig, wenn er als GKVler zahlen muss - es ist ja beileibe nicht so, dass die GKV Zahnbehandlung überhaupt nicht zahlen würde.
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#30
Mir geht es nicht um GKV oder PKV, sondern vielmehr um Bewusstsein für Armut..
Darauf mache ich gerne aufmerksam und das fordere ich auch ein, wenn jemand in einer Sozialdebatte ernst genommen werden will.
Zähne modern durchaus unterschiedlich unabhängig von der Pflege beim einen so, beim andern anders. Daher kann man nicht gut generell von "Schuld" sprechen.

Durch gewisse Lebensumstände (Familienexplosion) war ich 7 Jahre überhaupt nicht krankenversichert, dann habe ich mal einige Monate von 40€/Monat gelebt. (Minijob, der Rest ging für die Miete drauf). Das waren interessante Erlebnisse und ich muss sagen, dass nachher die Welt anders aussieht.

Mich hat damals am meisten "gequält", mit welcher Selbstverständlichkeit gut situierte Leute ihre Vorteile abwägen und dabei den Boden der Tatsachen auf dem Not stattfindet einfach nicht mehr wahrnehmen.
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