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Getriebe ausbauen/einbauen
#1
ZTwingo2 
Hallo Leute , muss mich mal in diesem Beitrag mit Einklinken!

Bei meinem kleinen Flitzer wird denke ich in den nächsten Monaten langsam der erste Kupplungstausch kommen und in der Werkstatt wäre das ja ganz schön teuer. Na und die Hobbyschrauber ( Schwarzmechaniker ) die ich kenne sind mir zu wenig zuverlässig also würde ich das ganze gerne selber machen.
Ja ich weiß es gibt das Werkstatthandbuch- da ist halt alles rein technisch erklärt und sehr trocken.
Gibt es im Forum eine Anleitung wie ich die Kupplung tausche wo man auch erkennt wie man mit dem Getriebe verfährt?.War gestern mal unter meinem kleinen weil ich hinten Federn und Dämpfer getauscht habe und dabei habe ich gleich vorne mal beim Getriebe geschaut und da sehe ich das das ganze ganz schön eng an einen Hilfsrahmen bei der Batterie anstößst- also denke ich muss das Getriebe raus????
Muss da der gesamte Motorträger auch raus oder wie mache ich das am besten das ich nicht noch mehr Arbeit habe?
Da die Schrauben beim Batteriekasten alle Brechen steht mir leider ja eh noch das Ausbohren der alten Löcher bevor.
Weiß da jemand wo ich das zufällig im Forum Bebildert finde ( Getriebe und Kupplungsausbau ) oder gibt es da nichts für meine Frage.
Danke für Rückantworten
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Es bedanken sich: heingumpel
#2
Moin,

für den Getriebeausbau musst du den Batterieträger meines Wissens nach nicht abbauen, zumindest habe ich das bei den letzten beiden Malen nicht gebraucht.
Du hast ja anscheinend auch einen D4F, die größte Schwierigkeit ist am Ende das Getriebe um den Achsträger rumgedreht zu bekommen. Das macht keinen Spaß.
Was auch ekelig ist, ist der vordere Stehbolzen, vor Allem wenn du den noch nie draußen hattest und der richtig schön festgegammelt ist.
Um an den Bolzen leichter dranzukommen und ihn mit zwei Muttern zu lösen, solltest du am besten den Querträger inkl. Kühler lösen (du musst nur die Schrauben rausdrehen, nicht den Kühler oder irgendwelche Stecker / Schläuche lösen), sodass du den Querträger etwas nach vorne ziehen kannst.
Um das Getriebe dann endgültig rauszuheben, sind zwei Personen von Vorteil. Nimm dir auch eine Knippstange mit, um das Getriebe vom Motor zu lösen und mit Gefühl am Achsträger vorbeizudrücken.
Eventuell brauchst du die auch, um den Anlasser zu lösen.
Was du noch an Spezialwerkzeug haben solltest:
  • eine Motorbrücke, um den Motor von oben halten zu können. Neben dem ersten Zylinder befindet sich ein Anschlagpunkt, wo du mit dem Haken rein kannst.
  • Einen Zentriersatz für die Kupplung, damit diese perfekt montiert werden kann.
  • Kupferfett für die Tellerfeder und das Ausrücklager.

Wie Ulli schon schrieb: das ganze ist nur zu empfehlen, wenn der Motor im Auto bleiben soll. Ansonsten baust du beides gemeinsam aus.

Solltest du das "Wie wird's gemacht?" Buch haben: Da sind die Arbeitsschritte gut drin erklärt.
Ansonsten lässt sich das ganze aber auch ohne Anleitung ausbauen.
Achte darauf, dass du wirklich alle Schrauben abhast, bevor du dir einen abbrichst und dich wunderst, warum das Getriebe nicht raus will. Ich weiß wovon ich spreche
Embarassed

Gruß
Das Original: Twingo I (C06) Initiale, BJ 2003, D4F Motor mit Klima, genannt Franz, 315tkm

Die Zweite in der Familie: Twingo I (C06) Initiale, BJ 2003, D4F Motor mit Klima, genannt Franzi, 165tkm

Auf neuen Wegen: Kia Ceed Sportswagon (CD), BJ 2022, 120 PS 1.0 T-GDi, 100tkm
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#3
Hab den Beitrag mal abgetrennt und ein neue Thema draus gemacht.
Denn es handelt sich hier ja um einen Twingo2
Lest das Manual https://www.twingotuningforum.de/thread-6828.html
Und bitte bei JB1 schauen
Da ist es laut Anleitung recht einfach.
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
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Es bedanken sich: Rennsemmel1
#4
Danke für die Antworten! Also ist es doch ein etwas größerer Akt ( und so wie ich befürchtet habe) und ich werde mich da ganz genau rein lesen.Für Tipps bin ich jederzeit dankbar.
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Es bedanken sich: heingumpel
#5
Ist es.
Ich fände es gut wenn hier jemand schreiben würde,
ACHTUNG, HYPOTHETISCH
Es reicht das Getriebe 10cm seitlich wegzuziehen, dann kann man die Kupplung wechseln, wenn auch de facto blind.
Oder
Es reicht den Aggregateträger 10cm abzusenken, dazu die Befestigungsschrauben durch Gewindestangen ersetzen und dort schön kontrolliert absenken ohne dass man einen Getriebeheber braucht oder dass einem etwas böse runterfällt.

Sowas in der Art meine ich.
Das gibt es nämlich für andere Renaults genau so.
Muss aber für den Twingo2 nicht zutreffen.
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Es bedanken sich: Rennsemmel1 , handyfranky
#6
So- nun habe ich mir die Reparaturanleitung endlich durchgelesen und da stellt sich echt die Frage: wie geht das, dass ich das Getriebe heraus bekomme ohne den blöden Vorderachsträger lösen-ausbauen muss.Wenn schon lösen wie am besten so das er nicht raus muss? Und muss ich da das Lenkgetriebe dann auch lösen?
Des weiteren stellt sich mir die Frage: wenn ich den Anlasser ausbaue- muss ich da auch die Lichtmaschine ausbauen oder geht das auch so.
Und muss ich zwingend die rechte Antriebswelle auch ausbauen ? Worin liegt da der Sinn?
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Es bedanken sich:
#7
So- muss das Thema nochmals hervorkrammen! Beabsichtige nächste Woche die Kupplung bei meinem Twingo2 zu tauschen- kann da jemand nützliche Tipps geben?
Motor ausbauen ist keine Option da ich dann die Klimaanlage neu befüllen muss und das ers vor kurzem gemacht habe.
Wie verhält es sich mit dem Lenkgetriebe?
Muss die Kupplung entlüftet werden?
Wie stelle ich es am besten an den Achsträger abzusenken- möchte den nicht ganz ausbauen?
Wie komme ich an den Kurbelwellensimmering ran- möchte den gleich mit erneuern?

Für weitere nützliche Tipps bin ich dankbar.
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#8
Mann kann den Motor durchaus ausbauen ohne den Kältemittelkreislauf zu öffnen.
Natürlich muss man den Verdichter dazu abbauen.
Auf meine Vorschläge die sich allerdings auf andere Autos beziehen bei denen es so geht, hat leider niemand geantwortet.
Beim Absenken kann normalerweise alles dran bleiben. Lenkung z.B.
Gibt es keine Internetvideos dazu?
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#9
Servus Ulli Smile klar gibt es Videos -leider beziehen sich die alle auf den Clio. Habe ein Video auf Youtube gefunden welches aber so schlecht belichtet ist das man vom Träger absenken relativ wenig erkennen kann.
War vorhin am Auto um zu sehen wie man eine Motorbrücke ran macht- wie soll das funktionieren, man hat ja fast keinen Platz und halten das die Plastik Kotflügel überhaubt aus?Wo stützt man die Motorbrücke sonst ab?
Wie muss ich mir das mit dem Träger absenken vorstellen-wie funktioniert das genau? Werden da alle Teile vom Träger gelöst und dann auf der linken Seite soweit abgesenkt das man das Getriebe zur Seite schieben kann ????
Kann man dann auch Problemlos den Kurbelwellensimmering tauschen oder wird das Nix?
Momentan stehe ich mehr vor einen Haufen Fragen als vor einer Lösung.Halt blöd weil man nicht alle par Minuten unters Auto schauen kann.

Wenn ich das richtig verstanden habe müsste man den Klimakompressor vom Motor lösen und man könnte den Motor ausbauen.Dann kommt aber das zusätzliche Problem das ich das Lenkgetriebe lösen müsste und wieder befüllen ( entlüften ?? ?) müsste.
Muss man beim Twingo 2 die Kupplung auch entlüften???
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#10
Tu dir und mir einen Gefallen und schau dir die Reparaturanleitung genau an.
Da werden alle Werkzeuge aufgeführt und die Anwendung gezeigt.
Auf Seite 760 z.B.
In der Praxis reicht bei so etwas Holzklötze auf den Radhäusern und ein Metallrohr quer drüber.
Allerdings GUT gesichert gegen abrutschen.
Die Absicherung wird auch im Werkstatthandbuch extra gefordert.
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
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Es bedanken sich: Rennsemmel1
#11
Ich habe das Thema bei meinem Twingo 2 hinter mir und nachdem ich die Prozedur im Werkstatthandbuch gelesen und den Zeitansatz von Renault (10 Stunden!) erfahren habe, mich für eine Reparatur in der Werkstatt entschieden. Die haben den Motor ausgebaut, vorher die Klimaanlage abgesaugt. Und die Werkstatt hat zwei Tage gebraucht, obwohl es sich um eine ehemalige Renault-Werkstatt gehandelt hat. Ist wirklich keine schöne Arbeit.
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Es bedanken sich: Rennsemmel1


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