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Elektro-Twingo aus Litauen
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blauescabrio Offline
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Beitrag #1
ZZTwingo1 Elektro-Twingo aus Litauen
Sorry, falls es hier schon mal gepostet wurde aber die Forensuche hat nichts ergeben:

http://www.electron.lt/

LED-Tagfahrleuchten, Angel-Eyes und Lexus Style-Rückleuchten gibt es serienmäßig. Smile Meinen die das wirklich ernst? ebay-Tuningteile zum Dranstöpseln sind vielleicht nicht unbedingt das Wichtigste oder? Und wo zieht die Lüftung demnächst die Frischluft her, wenn dort jetzt das Ladekabel sitzt? Wie wird geheizt?

Grüße
Stefan
01.01.2013 21:18
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mkay1985 Offline
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Beitrag #2
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
viel interessanter finde ich doch die radhausverbreiterungen...

Geisterfahrer - irgendwie entgegenkommend
01.01.2013 22:27
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Warpander Offline
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Beitrag #3
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
ich bezweifel das du bei nem e auto genug saft für ne anlage hast

Mein Gelber Flitzer
http://www.twingotuningforum.de/thread-23505.html
01.01.2013 22:52
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haidi Offline
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Beitrag #4
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
(01.01.2013 21:18)blauescabrio schrieb:  Und wo zieht die Lüftung demnächst die Frischluft her, wenn dort jetzt das Ladekabel sitzt? Wie wird geheizt?

Wenn du die FAQs liest: Dieselstandheizung, 0,5 Liter/Stunde.

Hannes
01.01.2013 23:32
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blauescabrio Offline
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Beitrag #5
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
Ich verstehe leider weder litauisch noch das Kauderwelsch des Google Translators. Ich lese das so, dass da ein low-power ceramic heater verbaut ist und die Standheizung optional ist. Und wieso hat das Ding als Elektroauto noch ein Getriebe? Dieses Gewicht spart man beim Elektroauto üblicherweise als Erstes ein. Alles ziemlich merkwürdig. Dann ist in der FAQ von drei Motoren die Rede. Der stärkste hat 65 kW. Leider keine Angaben zum Drehmoment. Ich frage mich nur, wie lange die Antriebswellen halten, wenn das Drehmoment jenes Elektromotors durch eine Getriebeuntersetzung vervielfacht wird. Das ist ein Hauptproblem der Bastelelektroautos und professionelle Hersteller verwenden deshalb Radnabenmotoren.
02.01.2013 11:01
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Broadcasttechniker Offline
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Beitrag #6
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
Radnabenmotore sind noch absolut die Ausnahme. Da es um Konversion geht kann man das Schaltgetriebe mit nutzen, ein getriebe brauchst du in jedem Fall, selbst der antrittsstarke Prius untersetzt den Hauptmotor zusätzlich.
Interessant wär ob man das Ding hier zugelassen bekommt. Wenn der Anbieter die nagelneuen Twingos aus Pristina benutzen würde wäre das ein Auto welches ich kaufen würde.

Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
02.01.2013 13:04
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mkay1985 Offline
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Beitrag #7
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
hier in bremen fahren genug e-autos rum (kommen vom frauenhofer)
als ich mal so ein ding abschleppen musste, hatte mir der typ erklärt, dass quasi ein normales getriebe verbaut ist
und "nur" ein e-motor das ganze antreibt

Geisterfahrer - irgendwie entgegenkommend
02.01.2013 23:24
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haidi Offline
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Beitrag #8
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
(02.01.2013 11:01)blauescabrio schrieb:  Ich verstehe leider weder litauisch noch das Kauderwelsch des Google Translators.

Rechts oben sind zwei schwarze, runde Buttons: LI und EN - letzerer bringt dir die Seite auf Englisch.

Hannes
07.01.2013 22:38
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Hurricane2033 Offline
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Beitrag #9
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
hallo

ich habe mir das alles mal angesehen und mich auch ein wenig darüber informiert. es liest sich alles ganz gut aber ein paar größere probleme sehe ich hier.

die batterien sind nur maximal AGM batterien oder sogar nur standart säurebatterien mit einer kapazität von maximal 14kwh. gut die batterie sind günstig aber dafür haben sie weniger leistung pro gewicht als lithiumbatterien. dafür sind die deutlich sicherer denn eine lithiumbatterie kann ganz schnell zur bombe werden. bei 14kwh kapazität und selbst dem kleinsten 18kw motor kann man leicht ausrechnen das der motor bei voller leistung keine stunde hält. gut man braucht selten permanent volle leistung aber 18kw sind für ein auto auch nicht viel. außerdem kann man gerade bei einer normalen batterie nie die volle kapazität entnehmen ohne sie dauerhaft zu schädigen. andere verbraucher wie heizung, licht etc. kommen ja noch dazu. ich wäre also vorsichtig bei der reichweitenangabe. ich tippe eher auf 50km im normalen verkehr. im winter dann deutlich weniger wegen der kälte auch wenn die batterien beheizt werden. das braucht auch strom.

die frage ist auch was für ein motor verbaut ist und mit welcher spannung der arbeitet. gerade so kleine günstige umbauten arbeiten gerne mit 48V gleichspannung und komponenten aus dem gabelstaplerbereich. ansich ne einfache sache aber relativ ungeeignet sobald man stärkere motoren verbaut. die größeren hybridautos arbeiten mit fast 400V drehstrom oder wechselstrom. bei 18kw motorleistung und 48V spannung bräuchte man 429A. das ist ne ganze menge.

die nächste frage ist was für ein elektromotor verbaut ist. klar gibt es günstige standart motoren aus dem industriebereich. aber diese sind nicht für den einsatz in einem auto ausgelegt. die meisten haben keine freigabe vom hersteller für z.b. die großen temperaturbereiche welcher der wagen ausgesetzt ist. ich könnte mir vorstellen das die haltbarkeit stark abnimmt bei sowas.

das soll jetzt alles nicht negativ klingen aber das sind punkte die für mich wichtig wären bevor ich mir so einen wagen anschaffe. was bringt mir ein elektroauto welches häufig kaputt geht bwz. ausfällt. wenn der wagen wirklich mit spannungen über 48V arbeitet ist die nächste frage wer den wagen mal reparieren soll. eine normale kfz werkstatt wird es nicht machen und auch garnicht dürfen. dafür braucht man geschulte hochvolttechniker. der normale elektriker darf zwar an hochspannung arbeiten hat aber von autos keine ahnung.
07.01.2013 23:39
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haidi Offline
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Beitrag #10
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
Ich werde mich einmal bei PTV-Austria umschauen. DA wir zu zweit zwei PKW haben (meine LAP Citroen Saxo und ich Twingo) sowie einen VW-Campingbus, kann ich mir gut vorstellen, dass der Twingo elektrisch für die Fahrten in der Umgebung (20 bis selten einmal 70 km/Tag) ideal wäre. Die Klima fiele dann leider weg, dafür gäbe es eine Standheizung. Und oben kommt halt ein SToffdach rein.
Mein 95er hat erst 70.000 km drauf und ist rostfrei, technisch wird er noch länger halten. Den E-Motor und die Akkus mit der STeuerung sollte ich ja in ein anderes Auto mitnehmen können, braucht doch nur die Adapterplatte getauscht werden.

Wenn der Preis einigermaßen erträglich ist, mach ich es.

Hannes
08.01.2013 01:09
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Jenss Offline
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Beitrag #11
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
in soner Pappschachtel vom Fraunhofer hab ich auch schonmal gesessen...furchtbar!...da ist der Otto quasie nur aus getauscht und es wird permamnet der 2. Gang eingelegt gelassen. Die Dinger stehen hier auch nur so 100m weg...gleich 3 Stück...fahren sich absolut zum ko**** Wink

mein Horst
Spritmonitor

unter 8€/100km bei unter 8s 0-100km/h...Horst fährt lieber günstig als sparsam
08.01.2013 07:46
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Broadcasttechniker Offline
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Beitrag #12
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
Du duftest die fahren? Mache hier mal einen kleinen Bericht, würde mich freuen.

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08.01.2013 10:20
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Hurricane2033 Offline
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Beitrag #13
RE: Elektro-Twingo aus Litauen
hallo

ich habe mal ein wenig gesucht und mich informiert. eigentlich alle motoren in elektrofahrzeugen laufen mit gleichstrom. liegt einfach daran das die akkus eh gleichstrom liefern und ein umwandeln extrem aufwändig wäre.

zum thema zulassung in deutschland. man kann einen eigenbau zulassen. wichtig sind folgende dinge. die betriebsbremse muss einwandfrei funktionieren. daher wird eine elektrische unterdruckpumpe (am besten mit druckspeicher und automatischer regelung) verbaut die den unterdruck für den bremskraftverstärker bereitstellt. ist ansich aber einfach und billig das ganze.

der wagen muss eine komplette abnahme des TÜV bestehen und der elektromotor mit batterien etc muss sicher und fest verbaut sein. mit batterien im innenraum sind die wohl ein wenig zickig aber solange ein gehäuse drum ist geht es wohl.

der wagen muss einen EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) test bestehen. er darf keine funksignale stören oder sowas. hier kommt es vorallem auf den motor und die regelelektronik an. ich denke billige dinger aus china kriegen da probleme.

da so ein elektrofahrzeug mit hochspannung arbeitet braucht es eine abnahme mit einem "normfinger". ein genormter finger darf nicht in der lage sein spannungsführende teile zu berühren. ist aber einfach weil sowas offensichtlich sein sollte. ich habe irgendwo gelesen das die EMV prüfung und der test mit dem normfinger etwa 1800euro kosten soll.

ein prüfer hat mir auch gesagt das alle hochspannungsführenden leitungen extra farblich gekennzeichnet sein müssen. bei mir in der firma (audi) sind die orange soweit ich noch weiss. ich habe aber schon umbauten gesehen wo die kabel schwarz waren und scheinbar hat es für eine zulassung gereicht.

ich habe auch einen anbieter gefunden der komplette bausätze anbietet um ein auto auf elektroantrieb umzubauen. bis auf die akkus ist alles dabei und fertige kabelstränge gibt es auch. also fast plug&play. soll mit dem 20kw motor wohl etwa 4600euro kosten. er bietet auch einige adapter an um die motoren auf verschiedene getriebe anzubauen. diese komponenten sollen aus deutscher herstellung stammen. ob dabei der EMV test wegfällt weil er vielleicht vom hersteller schon durchgeführt wurde weiss ich nicht.

nach gleichstrommotoren und passender regelelektronik habe ich mal gesucht aber bis jetzt nichts passendes gefunden. nirgendwo einen preis oder technische daten. maximal ne website eines herstellers der sowas wohl im programm hat aber mehr auch nicht. wenn also einer weiss woher mal solche motoren und die regelektronik bekommt der kann das hier gerne reinschreiben.
16.01.2013 20:26
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