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Radlagerwechsel Twingo1 vorne mit Bildern
#31
Wo hast du die 250Nm her ?

Ein falscher Wert führt zu massiven Schäden der Radmutter. Die sind Verschleißteile !
Selbst mal erlebt.
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#32
(18.08.2022, 11:32)cooldriver schrieb: Wo hast du die 250Nm her ?

Vermutlich von hier:
https://www.twingotuningforum.de/thread-...pid8491518

ganz unten im Zitat
Wir sind nicht auf dieser Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen!

Spritmonitor.de
Meine beiden:
Isabella: 2001 mit D7F ohne Klima, ohne UCH, aber vllt bald mit Turbo Very Happy
Kogi: 2003 mit D7F mit Klima, mit UCH
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#33
Danke für die Klasse Anleitung,

habe bei meinem Twing diese Woche das vordere rechte Radlager getauscht. (116.000Km).
Wurde bereits vor 2 Jahren in einer KFZ Werkstatt getauscht und war nun leider wieder hin. (Vermutlich beim Einbau vorgeschädigt)
Ein-und Ausbau habe ich diesmal selbst erledigt, Altes und Neues Lager in einer anderen Werkstatt Aus-und Einpressen lassen.

Grüße
Ralf
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#34
Hallo Twingo-Freunde,
ich habe hier schon öfter hereingeschnuppert aber mich gerade erst angemeldet, da ich ein echt seltsames Problem zum Thema Radlager habe. Ich bin jetzt nicht wirklich Anfänger, habe einen R4 komplett restauriert und auch schon einige Radlager getauscht, tatsächlich am meisten am Twingo I (Baujahr 2002).
Meinen Twingo hatte ich letztes Jahr für ein paar Monate an meinen Bruder verliehen, danach an meine Schwester, die zu Besuch aus USA da war. Meine Schwester berichtete von einem Geräusch beim Überfahren von Unebenheiten, deswegen habe ich den Twingo zu mir geholt und inspiziert. Das war im Dezember 2025. Das Geräusch kam von einer gebrochenen Fahrwerksfeder, deren abgebrochene "halbe" Windung im Teller lag und Ursache des Geräusches war. Die Federn (Monroe) habe ich 11.2021 eingebaut, die haben also gerade mal 4 Jahre gehalten. Ach ja, auf der Beifahrerseite war die Feder ebenfalls gebrochen, nur lag das abgebrochene Stück da nicht mehr im Teller.
Weil ich zusätzlich bemerkt habe, dass das Vorderrad auf der Fahrerseite Spiel hatte, habe ich auch gleich das Radlager getauscht. Das Lager war nicht viel älter als die Federn, nämlich von 01.2022. Es hat sich beim Ausbauen auch nicht zerlegt wie üblich sondern kam als Ganzes raus. Das Spiel im Lager lies sich im ausgebauten Zustand aber zweifelsfrei feststellen.
Im Februar habe ich das Auto dann wieder zurückbekommen, meine Frau hat es heimgefahren. Als ich dann das erste Mal damit fuhr, war ich total geschockt. Ein extrem lautes Schleif- und Brummgeräusch war wahrnehmbar, welches ich so noch nicht gehört habe und nicht zuordnen konnte. Radlager, Antriebswelle, Getriebe? - Keine Ahnung. Ich habe mich dann entschlossen, das Radlager einfach nochmal zu tauschen, für den Fall, dass ich was verkehrt gemacht habe. Und siehe da, das Geräusch war weg. Allerdings zeichnet sich gerade ab, dass das Problem wiederkehrt. Wir haben Mitte April und das Geräusch ist wieder vernehmbar, wenn auch noch nicht ganz so schlimm. Aber es nimmt gefühlt mit jedem gefahrenen Kilometer zu. Mysteriöserweise kommt hinzu, dass es manchmal nach verschmorten Gummi oder Kunststoff riecht - ob in diesem Zusammenhang, keine Ahnung. Bremsen/Felgen sind nicht heiß nach längerer Fahrt.
Ich meine, beim Lagertausch alles richtig gemacht zu haben. Allerdings bin ich Besitz einer Werkstattpresse und habe beim Auspressen des Innenlagers den Achsschenkel auf die "Ohren" der Bremssattelbefestigung und den "Hebel" für die Spurstange aufgelegt - entsprechend unterlegt, damit es waagrecht ist. Ich habe hier gelesen, das sollte man nicht machen. Kann es also sein, dass der Achsschenkel verbogen ist und daher die Lager so schnell kaputt gehen? Ich meine, ich hatte das früher auch so gemacht und das letzte Lager hielt ja wenigstens 4 Jahre.
Es gibt inzwischen auch Achsschenkel komplett mit eingebauter Radnabe für knapp 150€ und ich überlege, ob ich damit mal versuche.
Was meint ihr?

Grüße, Thomas
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#35
Das einzige was wirklich wichtig ist, ist dass man das Lager selbst beim Einbau genau 0 belastet.
Also gar nicht, auch nicht "ein bisschen".
Zu erreichen durch die korrekten Ansatzpunkte beim Einpressen sowohl des Lagers als auch der Nabe.
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
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Es bedanken sich: heingumpel
#36
und auch das Richtige Drehmoment der Achsmutter
Mit wieviel Nm hast du angezogen ?
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#37
Steht im Startbeitrag
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
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#38
Ich habe die Nabenmutter mit 250Nm angezogen. Zum Einpressen des Lagers in den Achsschenkel habe ich die alte Lagerschale als Druckstück verwendet (Druck auf Außenring). Zum Einpressen der Nabe habe ich mit einer Scheibe auf den Innenring gedrückt.
Gestern habe ich meinen neuen Achsschenkel komplett mir Radnabe bekommen und gleich eingebaut. Das Lösen und Anziehen der Antriebswellenmutter habe ich, im Gegensatz zu früher, bei angehobenen Rad gemacht indem meine Frau dabei die Bremse getreten hat.
Beim Renault Modus steht zur Nabenmutter nämlich folgendes in der Anleitung:
>Um das vordere Nabenlager nicht dauerhaft zu beschädigen:
>Die Mutter der Antriebswellen nicht lösen oder festziehen, solange die Räder den Boden berühren.
>Das Fahrzeug nicht auf die Räder ablassen, während die Antriebswelle gelöst oder ausgebaut ist.
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#39
So wild ist das aber nicht.
Nur Auto rollen ohne Antriebswelle drin ist blöd.
Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen
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#40
Auch da passiert in der Praxis nichts, wenn man das Auto mal 5m in der Werkstatt auf einen anderen Arbeitsplatz schiebt.
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