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Kennt sich jemand mit TÜV aus ?
Handbremse Abweichung mehr als 25 % (links rechts)
Betriebsbremse unter 50 %.
Trotzdem TÜV bekommen, obwohl die HU Bremsenrichtlinie was anderes sagt.
Und das bei unterschiedlichen Autos und Prüforten.
Wie kann das sein?
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Handbremse Abweichung li/re darf bis 50% sein. Bei elektr(on)ischen Handbremsen bis 95%.
Betriebsbremse darf Abweichung li/re max. 25% sein.
Aber da du oben nur von Betriebsbremse und nicht von Abweichung der Betriebsbremse geschrieben hast, könnte es auch die Bremswirkung sein?
Die kann auch mal unter 50% sein, wenn die Räder bis zum Blockieren abgebremst werden können. Und das kommt bei leeren Fahrzeugen schon immer wieder vor.
Müsste dann in den Hinweisen dabei stehen aufm Untersuchungsbericht.
Es war einmal - '98er Twingo "Henry" mit Gas (KME Diego G3) - das Sparschwein mit zwei Schlitzen...
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Ich machs mal konkreter am Beispiel:
Achse 1
links 230
rechts 200
Achse 2
links 140
rechts 110
Abbremsung 45 % (230+200+140+110)/1510 kg zulässige Gesamtmasse
Feststellbremse
links 130
rechts 90
Abbremsung 15 %
45% Fußbremse, 15 % Handbremse: unter Minimum,
egal ob KÜS ,GTÜ Dekra, aber trotzdem TÜV bekommen.
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Die Abbremsung kann man nur sinnvoll bestimmen wenn man die Bremskraft in Bezug zur tatsächlichen Masse setzt.
Ein leerer LKW käme sonst leer auf Abbremsungen im Bereich von 20%.
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Na wenns im Nenner kleiner wird, steigt ja der Wert, Ulli.
Ich bin ja fest davon überzeugt, dass es sich um einen brisanten Vorfall handelt,
denn deswegen rasseln andere Autos regelmäßig durch.
Und da habe ich noch nicht mal von den 25% Abweichung an der Vorderachse gesprochen.
Für mich heißt das eigentlich, Bremsbeläge erneuern und alles gangbar machen.
Letzte Woche erst die Bremssattel erneuert, weil die Bremse rechts heiß wurde.
Konnte man leider mit den Bremswerten nicht erkennen beim TÜV im Frühjahr.
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17.09.2026, 14:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.09.2026, 15:46 von Broadcasttechniker.)
Verstehe ich nicht.
Die Bremskraft wird ins Verhältnis zur Gewichtskraft gesetzt.
Und letztere steht wie du schon sagst im Nenner.
Da das zulässige Gesamtgewicht immer über dem Leergewicht liegt, und das teilweise signifikant, ergibt sich nach deiner Formel eine scheinbar schlechte Verzögerung.
Eher schlecht ist die Verzögerung nur bei den frühen Twingos ohne ABS.
Denn die hatten einen fest eingestellten Bremskraftbegrenzer hinten der zu wirklich schlechten Werten führte.
Das was da im Prüfbericht steht, kann ich nicht nachvollziehen.
Mit der Handbremse bekomme die hinteren Räder immer blockiert, und mehr Bremsen geht halt nicht.
Und weniger bedeutet entweder ein echter Defekt oder unwilliger Prüfer.
Was beim Phase1 Twingo ein Zusatzproblem darstellt, ist dass der Bremskraftverstärker recht klein ist und dann in die Sättigung geht.
Da scheint dann plötzlich ein Stein unter dem Bremspedal zu liegen.
Wer dann nicht brutal weiter in die Eisen geht, der knallt dann womöglich in etwas hinein.
Diese Problem war beim Volvo der 24x Serie allerdings noch größer, trotz des Zweikreissystems mit Dreieckaufteilung.
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Alles richtig.
Also alle Bremskräfte addiert sind 6800 N.
Zulässige Gesamtmasse als Gewichtskraft: 15100 N.
Beides dann ins Verhältnis setzen. Sind also 45 %.
Sicher, das ist der Extremfall für ein maximal beladenes Auto.
Wenn ich jetzt mit 1000 kg fahre bin ich bei 68 %.
Eventuell machen Prüfer deswegen ein Auge zu.
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Ich kann mich nur wiederholen.
Haben die Räder blockiert?
Mehr als bis zum Blockieren abbremsen geht halt einfach gar nicht.
Und nochmal nur wiederholen: es steht dann eine entsprechende Bemerkung als Hinweis auf dem Untersuchungsbericht.
Das hat dann auch nichts mit "ein Auge zudrücken" zu tun. Sondern eher was mit einer Anwendung der HU Bremsenrichtlinie oder so.
Und wo siehst du zwischen 230 daN und 200 daN eine Abweichung von 25%? Ich komme da auf 15%.
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Also für mich sehen die gemessenen Werte vollkommen i.O. aus. In der Größenordnung liegen die Werte auf meinen TÜV Berichten auch immer. Ich würde sagen das ist so i.O. Zu den daraus "berechneten" Werten und ob die richtig oder falsch gerechnet sind kann ich nichts sagen.
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Es ist tatsächlich, wie rubber-duck geschrieben hat.
Wenn die Räder pro Achse gleichzeitig blockieren,
dürfen die errechneten Werte auch unter Minimum sein.